Reisefotografie – Allgemeines

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Seit wir für uns die Faszination des Reisens entdeckt haben (das liegt schon viele Jahre zurück), sind wir auch immer unserer zweiten großen Leidenschaft nachgekommen, der Fotografie bzw. Reisefotografie nämlich. Zugegebenermaßen ist es heute im Zeitalter des Smartphones ungleich einfacher, seine Eindrücke festzuhalten, als dies noch vor einigen Jahren der Fall war.

Reisefotografie
Reisefotografie mit dem Smartphone

Und da fängt denn auch schon die Überlegung an: Soll ich eine hochwertige, aber auch schwere Kameraausrüstung mit auf die Reise nehmen, oder reicht vielleicht doch das Smartphone oder eine kleine, in jede Hosentasche passende Aktion- oder Kompaktkamera?
Diese Frage kann natürlich nur jeder für sich beantworten. Bei uns ist die doch eher schwere Nikon D7000 mit diversen Objektiven einer qualitativ gleichwertigen Fujifilm Systemkamera gewichen, die auf das Gewicht bezogen einen Kompromiss zu den Kompaktkameras darstellt, aber mit der das Fotografieren einfach Spaß macht – und dieser Spaß steht bei mir immer noch im Vordergrund. Egal aber, welche Kamera man benutzt, über einiges Grundsätzliche sollte man sich im klaren sein:

Reisefotografie
Reisefotografie mit kompakter Ausrüstung

Hab ich mich vor Antritt der Reise mit der (eventuell neuen) Kamera genügend auseinandergesetzt, so dass ich in den unterschiedlichsten Situationen optimale Ergebnisse erziele? Das bedeutet, dass man nicht nur die Bedienungsanleitung intensiv studiert haben sollte, sondern auch vorher schon mal üben könnte, um dann keine Überraschung zu erleben, so dass man nachher beim Sichten der Ergebnisse enttäuscht ist.
Hab ich bei meiner Packliste an alle die Dinge gedacht, die ich für meine fotografischen Vorhaben benötige? Das fängt an bei den Akkus oder Speicherkarten. In der Regel kann ich auf einer Reise nicht unbedingt noch mal schnell nach Hause fahren, um irgendwas zu holen, was ich vergessen habe. Also heißt es, vor der Reise genau überprüfen, ob alles dabei ist! Da wir meistens mit dem Wohnmobil unterwegs sind, sieht das etwas anders aus. Ich packe gern schon mal ein Objektiv zuviel ein, weil der Platz oder auch das Gewicht eigentlich eine untergeordnete Rolle spielt. Hier will ich nun nicht langweilen mit der Auflistung meines Equipments, da jeder wohl da seinen eigenen Plan hat. Nur soviel sei gesagt: Stativ und Graufilter sind in der letzten Zeit eigentlich immer dabei, da sich meine Fotografiergewohnheiten insofern geändert haben, dass ich mittlerweile unter anderem gerne Langzeit- und TimeLapseaufnahmen mache. Es ist natürlich immer etwas umständlich, ein Stativ mitzunehmen, aber es wird derzeit eine Vielzahl von extrem leichten und auch kompakten Reisestativen angeboten, die in der Regel ihren Zweck erfüllen. Allgemein gilt aber, dass das Equipment auf der Reise nie hinderlich sein sollte. Dann nämlich würde man schnell den Spaß an der Reisefotografie verlieren.

Langzeitaufnahme - nur mit Stativ und Graufilter möglich
Langzeitaufnahme – nur mit Stativ und Graufilter möglich

♦ Hab ich mir Gedanken gemacht, welchem Zweck meine Reisefotos dienen sollen? Da gibt es ja nun mal die unterschiedlichsten Zielsetzungen. Die meisten (und zu denen zähle ich mich auch) wollen einfach nur einen Ablauf der Reise dokumentieren zu Erinnerungszwecken. Das bedeutet aber nicht, dass man „nur“ möglichst viele Fotos schießt, sondern auch hier wird jeder seine eigenen Ansprüche haben. Somit gibt es auch nicht die klar definierte Reisefotografie. Aber gerade wenn man aus dem oben genannten „Erinnerungsaspekt“ auf seiner Tour fotografiert, gilt es, auch die ungewöhnlichen Ereignisse oder Orte festzuhalten und nicht nur die typischen Postkartenmotive „nachzufotografieren“.

Reisefotografie
HDR
Perspektive
Perspektive

Hier findet ihr einige „Diashows“ unserer letzten Reisen…….

 

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