Wohnmobiltour über Erfurt, Leipzig und Dresden nach Prag

Erfurt – 1. Station

Wir sind auf der A 4 und haben eigentlich Leipzig als erste Station auf unserer Städtetour in den Osten ausgemacht, entscheiden uns aber kurzfristig anders und fahren in Erfurt von der Autobahn. Nachdem wir dort bei unserem letzten Besuch direkt neben dem Dom auf einem ungemütlichen und nicht einladenden, parkplatzähnlichen Stellplatz viel Geld bezahlt haben, steuern wir nun den Wohnmobilstellplatz Trautmann am Ortsrand von Melchendorf an (Einzelheiten weiter unten), der Platz für ca. 20 Wohnmobile bietet.

Stellplatz Erfurt
Stellplatz Erfurt

Die Lage erschien uns optimal zu sein, da man sowohl mit dem Rad als aber auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb kurzer Zeit in der Innenstadt ist. Der Platz selber ist in privater Hand und der Besitzer hat hier versucht, einen ansprechenden Platz zu gestalten, der allerdings noch nicht fertig ist. Nach eigenen Angaben wird hier immer dann, wenn wieder genügend Geld vorhanden ist, verbessert und neu gestaltet. Irgendwie sind wir etwas irritiert, weil sich der Stellplatz wie ein halbfertiger Campingplatz darstellt, wobei dazu einzig die eng bemessenen Plätze für die Wohnmobile nicht passen.

Ausstattung

V+E auf dem Stellplatz Erfurt während der Städtetour
V + E auf dem Wohnmobilstellplatz Erfurt

Neben den sanitären Anlagen, die sich in einem Haus in kurzer Entfernung befinden, bietet der Platz natürlich auch die Möglichkeit der Ver- und Entsorgung, allerdings sind diese doch eher noch im provisorischen Zustand. Auch der auf der Homepage des Betreibers angebotene kostenlose WLAN-Zugang steht nicht mehr zur Verfügung, so dass sich die Kosten summieren, wenn man den Platz in vollem Umfang nutzen will. Der Betreiber versucht aber, hier einen gut ausgestatteten Platz zu schaffen, auf dem sich der Nutzer wohlfühlt und wo es diesem an nichts mangeln soll. So erfuhren wir in einem Gespräch, dass in nicht allzu ferner Zukunft sowohl Grillplatz wie auch „Außenküche“ verwirklicht werden sollen.

Wohnmobilpark Trautmann - Übernachtungsplatz während der Städtetour
Wohnmobilpark Trautmann

Die jetzige äußere Gestaltung des Platzes mit Steinmauern, Blumen und Sitzecken lässt vermuten, dass der Wohnmobilpark irgendwann einmal diesen Namen auch wirklich verdient. Zur Zeit ist ohne Zweifel die gute Lage (auch für die Besitzer eines vierbeinigen Freundes) ein entscheidender Grund, diesen Platz anzufahren. Die historische Altstadt mit Krämerbrücke, Erfurter Dom oder Alter Synagoge sind innerhalb von 7 bis 10 Minuten mit der Straßenbahn zu erreichen.  Wer den Wohnmobilstellplatz Erfurt als Ausgangspunkt für Erkundungen der näheren Umgebung nutzen will, hat die Möglichkeit, sich ein Mietmobil zu mieten. Wer sich genau über die Preise informieren möchte oder die Kontaktdaten für eine eventuelle Reservierung sucht, sollte die Seite des Betreibers besuchen.

Auch die Viedeoüberwachung befremdet uns etwas – der Betreiber kann auf mehreren Bildschirmen in der Rezeption jeden Winkel einsehen, so dass wir uns schon etwas beobachtet und überwacht fühlen. Wahrscheinlich soll diese „Überwachung“ ein sicheres Gefühl vermitteln, was unserer Meinung nach irgendwie nicht gelingt. Mal abwarten, wie sich der Platz in den nächsten Jahren entwickelt.  Über die Lage des Platzes allerdings kann nichts Negatives gesagt werden.

Die S-Bahnhaltestelle befindet sich in nur ca. 200 m Entfernung und von dort aus erreicht man mit den Linien 3 oder 4 innerhalb weniger Minuten den Altstadtkern, wobei die Bahn an Wochentagen alle 10 Minuten fährt. An Wochenenden ist die Taktung nur unwesentlich länger. Ein Tagesticket, das zur Benutzung der S-Bahnen für 24 Stunden berechtigt, ist derzeit für 5,10 € (Stand April 2017) erhältlich, zu einem moderaten Preis also, wie in fast allen größeren Städten in den „neuen“ Bundesländern.

Erfurt Domplatz - 1. Station unserer Städtetour
Erfurt Domplatz

Innenstadt

Unsere erste Fahrt in die Altstadt führt uns direkt zum Domplatz, wo wir enttäuscht sind, da der Domplatz sich in einen Jahrmarkt verwandelt hat. Der „Erfurter Altstadtfrühling“ hat den Platz vor dem Dom fest im Griff. Leider haben wir uns auch vorher nicht über die Öffnungszeiten des Doms informiert, so dass wir auch hier vor geschlossenen Türen stehen und wir uns entschließen, durch die Stadt zur Krämerbrücke zu gehen. Wer also den Dom von innen besichtigen will, sollte sich im Vorfeld genau über die besonderen Öffnungszeiten informieren.
Ab und zu wählen wir eine Seitengasse und stellen immer wieder fest, dass sich die blühenden Landschaften auch 25 Jahre nach dem Mauerfall und der Wiedervereinigung noch nicht überall breitgemacht haben.

Auf der Krämerbrücke

Die Krämerbrücke selber ist natürlich wie nicht anders erwartet stark von Touristen frequentiert, gilt sie doch als das älteste nicht-religiöse Bauwerk in Erfurt.

Erfurt Altstadt
Erfurt Altstadt

Sie ist mit insgesamt 32 Wohnhäusern bebaut und spannt sich auf einer Länge von ca. 80 Metern über eine Furt der Gera. In den Häusern finden sich meistens Läden, die Kunsthandwerk, Antiquitäten oder touristischen Schnickschnack anbieten. Als Brücke erkennbar ist die Krämerbrücke natürlich nur von „außen“ – den schönsten Blick auf sie hat man von der Nordseite aus. Interessant ist die Tatsache, dass sich alle Häuser (bis auf ein paar Ausnahmen) im Besitz der Stadt Erfurt befinden.
Unweit der Krämerbrücke – im Innenhof des Häuserblocks Fischmarkt – Michaelisstraße – Waagegasse –  findet man die  über 900 Jahre alte älteste Synagoge Europas, zu der wir auch einen kurzen Abstecher machen, bevor wir durch das abendliche Erfurt schlendern und in eine der vielen alternativen Gaststätten einkehren. Etwas befremdlich kommt es uns vor, dass das Rauchen in den Kneipen noch nicht überall verboten ist. Wir sind halt in Thüringen!

Leipzig – 2. Station

Nach 2 interessanten Tagen in Erfurt setzen wir unsere Tour fort und fahren die gut 150 km über A4, A9 und A38 in die Messestadt Leipzig. Wir wollen dieses mal auf dem KNAUS Campingpark nächtigen, der uns wegen seiner Nähe zur Stadt und wegen der einladenden Umgebung schon mehrfach als Übernachtungsplatz gedient hatte. Als Wir jedoch am späten Vormittag an dem Campingplatz ankommen, erleben wir eine böse Überraschung: belegt lesen wir auf einem Schild, welches an der Rezeption angebracht ist. Wie wir erfuhren, sorgte ein Campertreffen dafür, dass der gesamte Platz bis auf das letzte Fleckchen belegt war.

Da wir vor Anreise in der Regel nie anrufen, ob noch Stellplätze frei sind, mussten wir dieses Mal mit dem Umstand leben und uns nach einem anderen Übernachtungsplatz umsehen.

Wohnmobilstellplatz Leipzig - 2. Station während unserer Städtetour
Wohnmobilstellplatz Leipzig

Im Zentrum der Stadt hatten wir uns bei unserem letzten Aufenthalt in Leipzig einen Stellplatz angesehen, der aber überhaupt nicht unseren Vorstellungen entsprach. Eine staubige Schotterfläche wurde für viel Geld als Wohnmobilparkplatz vermietet, der dann auch über Nacht genutzt werden konnte. Die gute stadtnahe Lage wog konnte uns jedoch nicht überzeugen, sodass wir dieses Mal zum Stellplatz an der Stöhreerstraße fuhren, wo wir tatsächlich einen der wenigen letzten Plätze bekamen.

Ausstattung

Der Platz schien noch relativ neu zu sein (Stand 2017), da besonders Ver- und Entdorgung nur provisorisch möglich waren. Die Stellflächen für die Wohnmobile sind gepflastert und neben ihnen befinden sich schmale Rasennstreifen, so dass Platz zum Nachbarn genügend vorhanden ist und man sich nicht durch die Enge, wie sie auf mach anderem Platz gegeben ist, gestört fühlen muss. Im Einfahrtsbereich des Platzes findet man Ver- und Entsorgeeinrichungen, die aber noch ein Provisorium darstellen (Stand 2017), so dass ich hierüber keine Angaben machen möchte…..
Die Lage des Platzes ist zwar nicht hervorragend, aber man erreicht die nächste Bushaltestelle in 3min. und somit die Innestadt relativ einfach. Da wir Urlaub haben, interessiert uns die Zeit eher nur am Rande.

Innenstadt von Leipzig

Die Altstadt von Leipzig hat in den letzten Jahren große Veränderungen durchgemacht. Alles ist erneuert, restauriert oder ganz neu gebaut. Das Treiben in der Stadt, die sich zum Shoppen gut eignet, ist groß und besonders die liebevoll wieder hergestellten Passagen finden wir sehenswert. Bei unserem Bummel durch die Stadt dürfen natürlich nicht die Spots fehlen, die man gesehen haben sollte, wenn man Leipzig besucht, wobei uns von den historischen Gebäuden besonders die Nikolaikiorche fasziniert.

Passage in Leipzig
Passage in Leipzig

Mit Sicherheit liegt dieses unter anderem auch daran, dass hier seit 1981 die montäglichen Friedensgebete stattfinden, die 1989 bei der friedlichen Wende eine nicht unwichtige Rolle spielte. Nebenbei erfahren wir bei unserem Besuch, dass  Jo­hann Sebastian Bach 1723  in der Nikolaikirche die Kantoratsprobe vor dem Leipziger Rat ablegte.
Dass es in der Innenstadt alle möglichen Lokale gibt – von hochklassiger Gourmetküche bis zum gutbürtgerlichen Gasthaus – hält uns

Dresden – 3. Station

Dresden hat sich in den letzten Jahren mit Sicherheit zu einer der meist besuchten deutschen Städte entwickelt – zu Recht, wie wir meinen. Die Baumaßnahmen im Zentrum der Altstadt sind fast abgeschlossen und überall gibt es Sehenswertes ohne dass man von Baulärm gestört bzw. von Bauzäunen in der freien Sicht gehindert wird.

Wohnmobilstellplatz Dresden
Wohnmobilstellplatz Dresden

Natürlich haben viele Wohnmobilfahrer ebenfalls erkannt, dass Dresden ein lohnenswertes Ziel ist, zumal sich mittlerweile drei Stellplätze im Stadtbereich als Übernachtungsplatz anbieten, die natürlich jeweils Vor- und Nachteile haben – es gibt unserer Meinung nach nicht den optimalen Stellplatz und jeder wird seine Entscheidung für oder gegen einen bestimmten Wohnmobilstellplatz nach individuellen Kriterien fällen.
Auf unserer Städtetour kommen wir von Leipzig (haben einen Abstecher zu Schloss Moritzburg gemacht) und steuern den wohl zentralsten der drei Plätze an, nämlich den Platz an der Zinzendorfstraße 7. Die Altstadt ist von hier aus in nur wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen und das wiederum ist für uns dieses Mal entscheidend, da sich das Wetter  letztendlich noch nicht für längeres Verweilen vor dem Wohnmobil anbietet.

Wohnmobilstellplatz Dresden
Wohnmobilstellplatz Dresden

Wohnmobilstellplatz mitten in Dresden

Der Platz selber ist eigentlich Teil eines großen gebührenpflichtigen Parkplatzes und somit auch nicht besonders einladend. Nur im vorderen Teil stehen einige Bäume auf einem Grünstreifen und wir haben Glück, dass wir hier noch einen freien Stellplatz finden. In der Cityherberge – ca. 300m entfernt – kann man sich gegen eine Pfandgebühr einen Schlüssel für einen der Stromkästen abholen, wobei die Stromentnahme pauschal abgerechnet wird. Hier kann man ebenfalls die „Parkgebühr“ bezahlen, wenn man das Ticket nicht im Automaten ziehen will. Außerdem findet man hier sanitäre Anlagen (natürlich auch gegen Gebühr) vor, freies WLAN und ein Restaurant, in dem die Preise recht moderat sind und es gibt auch die Möglichkeit Brötchen für den nächsten Tag zu bestellen (50 Cent pro Stück). Am Platz selber befindet sich eine Ver- und Entsorgestation, die aber leider während unseres Aufenthaltes defekt war.

Wohnmobilstellplatz Dresden
Wohnmobilstellplatz Dresden

Die Lage des Platzes ist für einen Altstadtbesuch, wie oben schon erwähnt, sehr gut. Zu Fuß ist man in etwa 3 Minuten an der nächsten S-Bahn-Station und die Frauenkirche erreicht man in ca. 7 Minuten fußläufig. Der Wohnmobilstellplatz grenzt an einer Seite direkt an das Parkgelände Bürgerwiese an (für die Besitzer eines Vierbeiners vielleicht auch nicht ganz uninteressant). Dieser Park zieht sich weiter bis zum Großen Garten mit dem Dresdner Zoo und dem Palais Großer Garten. Er zählt heute zu den bedeutendsten Gartenanlagen Europas und ein Besuch, sowie eine Fahrt mit der Parkeisenbahn dorthin sind unbedingt zu empfehlen. Weiterhin ist der Wohnmobilstellplatz nur wenige Meter vom Deutschen Hygiene-Museum entfernt und auch das DDV-Stadion erreicht man in nur wenigen Minuten. Wie man sieht, ist die

Wohnmobilstellplatz Dresden
Wohnmobilstellplatz Dresden

Lage des Platzes als optimal zu bezeichnen, auch wenn eine Großbaustelle direkt neben dem Platz eher sehr uneinladend wirkt. Die Preise sind wohl mittlerweile in fast allen größeren Städten „verdorben“; so haben wir für 24 Stunden 14 Euro bezahlt, Strom schlägt dann noch einmal mit 3 Euro zu Buche. Aber die Lage des Platzes ist einfach unübertrefflich und für einen Dresdenbesuch einfach nur zu empfehlen – solange es ihn noch gibt…….

Prag – 4. Station

In der Regel planen wir unsere Fahrten nicht lange vor Reisebeginn, sondern machen unserer Ziel erst kurz vorher fest, da unter anderem die Großwetterlage immer ein Entscheidungskriterium für uns ist. Diese relative Freiheit war immer für uns einer der großen Vorteile, die das Reisen mit einem Wohnmobil mit sich bringt. Wird auch wohl so bleiben. Im Falle unserer Städtetour jedoch haben wir eine Ausnahme gemacht und uns schon Wochen vor dem Start nach einem geeignetem Campingplatz in Prag im Internet umgesehen. Unsere Wahl fiel dann schließlich auf den Campingplatz Trojská, auf dem wir dann auch direkt für die Dauer unseres Aufenthaltes einen Platz reservierten – auch entgegen unserer sonstigen Gepflogenheiten….

Lage des Autocamp Trojská
Lage des Autocamp Trojská

Lage des Campingplatz Trojská

Wir fahren von über die Dálnice D8 von Dresden kommend in die Hauptstadt, als unser Navi wegen einer Großbaustelle die Orientierung verliert und wir froh sind, dass wir uns vor Antritt der Fahrt die Route und besonders die Lage des Campingplatzes auf der Karte etwas genauer angesehen haben. So finden wir relativ problemlos die Straße, die ebenfalls den Namen Troská trägt und auf der sich neben unserem georderten Campingplatz noch weitere befinden. Hier haben augenscheinlich geschäftstüchtige Prager die Chance gesehen, aus ihrem ehemaligen Garten etwas mehr Kapital zu schlagen als  dieses mit angebauten Bohnen oder Paprika möglich ist. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass sich die Rezeption in einem Raum befindet, der einem Wintergarten ähnelt und der nun als Frühstücks- bzw. Aufenthaltsraum für die Camper dient. Hier kann man auch noch nach dem „Pflastertreten“ in der Stadt eines der vielen Prager Biere (für 25 Kronen) genießen. Die von uns als Donna Leone bezeichnete Inhaberin wirkt geschäftstüchtig ist aber immer sehr freundlich. Als Zahlungsmittel akzeptiert sie jedoch ausschließlich tschechisches Bargeld.

Der familiäre Platz selber macht einen sehr gepflegten Eindruck, was sich sowohl in den Außenanlagen wie auch in dem Sanitärbereich zeigt. Letzter ist nicht nur ziemlich neu, sondern zu jeder Tageszeit auch äußerst sauber – fleißige Helferlein scheinen hier ständig am Werk zu sein. Einziger Nachteil, den wir ausmachen konnten, ist der Spülbereich, der zwar überdacht ist, sich aber trotzdem draußen befindet, also demzufolge auch nicht beheizt ist. Aber wir sind ja Camper und somit finden wir diese Tatsache eher etwas romantisch, da wir uns stark an unsere ersten Campingfahrten erinnert fühlen, wo es die hochmodernen Sanitärgebäude mit sensorgesteuertem Licht, Wasch- oder Spülmaschinen noch nicht gab. Internet ist auf dem Platz zwar vorhanden, funktioniert aber nach unseren Erfahrungen so gut wie gar nicht, sobald mehr als 5 Gäste auf dem Platz sind.

Die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Prager Innenstadt gestaltet sich als äußerst einfach. Vom Campingplatz sind es nur 250 Meter zu Fuß bis zur nächsten S-Bahn-Station von der aus man mit der Linie 17 innerhalb von 12 Minuten die Karlsbrücke bzw. das Zentrum der Altstadt erreichen kann. Das kleinste Ticket, mit dem man die öffentlichen Verkehrsmittel 30 Minuten lang nutzen kann kostet 24 tschechische Kronen und ist an der Rezeption erhältlich. Bei den Touristencentern in der Innenstadt und der Metrostation ist auch ein 24-Stunden-Ticket erhältlich, welches mit 110 Kronen unserer Meinung nach sehr preisgünstig ist. Fußläufig sind vom Campingplatz sowohl ein kleiner Supermarkt, eine Pizzeria sowie eine Poststelle zu erreichen. Hier findet sich auch ein Geldautomat.

Prag bei Nacht
Prag bei Nacht

Geld wechseln in Prag

Geld in Prag zu wechseln ist so eine Sache für sich. Innerhalb der Innenstadt finden sich unendlich viele Wechselstuben, welche für eine Gebühr eure Euros in tschechische Kronen verwandeln. Unserer Erfahrung nach sollte man um sämtliche Wechselstuben, welche der Western Union angehören, einen großen Bogen machen, da hier der gute Ankaufspreis und der schlechte Verkaufspreis vertauscht angezeigt sind. Touristen werden somit wissentlich getäuscht. Eine waschechte Verbrecherbande im globalen Stil. Vor den Stuben bieten auch einige dubiose Gestalten diesen Dienst an wovon wir jedoch in jedem Fall abraten wollen. Zu groß ist die Gefahr, dass man bei diesem Vorgang komplett um sein Bargeld gebracht wird oder sogar tätlich angegriffen wird. Bei unserem Besuch in Prag haben wir uns also dazu entschlossen das Geld in einer Bank zu tauschen. Hier bekamen wir auch einen einigermaßen guten Kurs und hatten das Gefühl fair behandelt worden zu sein. Für unseren nächsten Trip nach Tschechien oder Polen denken wir jedoch darüber nach eine Kreditkarte von der DKB zu benutzen. Diese ist in der Anschaffung und Kontoführung derzeit kostenlos und hat den Vorteil, dass man an nahezu jedem Geldautomaten in der EU kostenlos Geld abheben kann.

 

 

Erfurt: Wohnmobilpark Trautmann

Preis pro Nacht inklusive zwei Erwachsene: 11,50 Euro.
Kurtaxe pro Erwachsener: 0,70 Euro.
Strom: 1,50 Euro/5 kWh
Wasser: 1,50 Euro/150 Ltr.
Dusche: 1,50 Euro

 

Leipzig: Stellplatz Melinenburg

Preis pro Nacht: 12,00 € bzw. 14,00 €
Stromsäulen: 0,50 €
Wasser: 1,00 €
Grauwasserentsorgung

 

Dresden: Stellplatz am Blüherpark

Preis pro Nacht: 14 Euro
Strom: 3 Euro/Tag,
Wasser: 1 Euro
Grauwasser: 1 Euro
Entsorgung Chemie-WC: 1 Euro
Dusche: 2 Euro.

 

Prag: Autocamp Trojská

Preis pro Nacht für 2 Personen + Wohnmobil + Strom: ca 23,00 €

 

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